Aktivkohle
Pulveraktivkohle ermöglicht die sicherste Elimination von Mikroverunreinigungen aus Siedlungsabwasser da die gefährlichen Substanzen nicht wie bei einer Ozonierung oder UV Behandlung verändert, sondern vollumfänglich adsorbiert und aus dem System entfernt werden. Neben der Elimination von Mikroverunreinigungen verbessert Aktivkohle insbesondere die CSB Ablaufwerte.
Wie wird die Aktivkohle eingesetzt?
Das effizienteste und bisher erfolgreichste Verfahren ist die kontinuierliche Dosierung in ein eigens zu diesem Zweck erstelltes Reaktionsbecken. In der Regel reicht eine Dosierung von 10-20mg Pulveraktivkohle pro Liter Abwasser. Mittels Nachklärung oder im SBR Verfahren wird die Aktivkohle vom Wasser getrennt und als Rücklaufschlamm in das Reaktionsbecken rückgeführt. Mit dem Rücklaufschlamm wird die Aktivkohlekonzentration im Reaktionsbecken eingestellt, der Überschussschlamm wird in die Biologie geführt, wo die restliche Adsorbtionskapazität der Aktivkohle ausgeschöpft wird.
Pulveraktivkohle besteht aus feinsten Partikeln die nicht selbständig sedimentieren. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Fäll- und/oder Flockungshilfsmitteln unumgänglich. Bei Zugabe von Fällmitteln wird neben der Koagulation von Aktivkohle ebenfalls eine Restphosphatfällung sichergestellt.
Fealco (Schweiz) AG hat in einem aufwändigen Testverfahren die geeignetsten Pulveraktivkohlen getestet und ist in der Lage das komplette, aufeinander abgestimmte System von Aktivkohle, Fäll- und Flockungshilfsmittel anzubieten. Lassen Sie sich von unseren Ingenieuren beraten.
